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Käufer vorhanden, was nun?

von Yves Süess

Bis ein Firmeninhaber den definitiven Entscheid für den Verkauf seiner Firma fällt, vergehen oftmals Jahre. Die Gründe sind immer die gleichen. So scheuen sich Firmeninhaber schlicht weg davor, sich mit der Frage der Nachfolgeregelung auseinander zu setzen oder haben bis zuletzt die Hoffnung, dass der Nachwuchs in die Bresche springt.

Viele Interessenbekundungen, nichts Zählbares

Ist der Entscheid gefällt, suchen Inhaber in der Regel zunächst in ihrem bekannten und vertrauten Umfeld einen möglichen Käufer. Meist werden sie auch fündig, denn eine erste unverbindliche Interessenbekundung kostet niemanden etwas. An und für sich eine gute Ausgangslage. Wir beobachten jedoch immer wieder, dass dies der Auftakt zu einem langwierigen Hin und Her ist, geprägt von Missverständnissen, unausgesprochenen Bedürfnissen und aufgestauten Emotionen. Erneut verstreicht viel Zeit, ohne dass dabei etwas Zählbares resultiert. Weshalb ist das so?

Wenn der Verkäufer muss und der Käufer kann

Die Antwort liegt in der für Firmentransaktionen typischen Konstellation: Der Verkäufer muss eine Nachfolgelösung finden, der Käufer kann die eine oder die andere Firma kaufen.

Wie vermeiden Sie diese Situation?

  • Sie brauchen mehrere potenzielle Käufer.
  • Sie brauchen diese parallel und nicht der Reihe nach.
  • Sie brauchen ein Schema, ein Verfahren wie sie mit den verschiedenen Kandidaten umgehen.
  • Sie brauchen Regeln und Rahmenbedingungen, die für alle Kandidaten gleichermassen gelten.

Nur so entstehen eine Dynamik und ein Prozess mit einem finalen Meilenstein – dem Verkauf der Firma.

Wir empfehlen in jedem Fall eine professionelle Vermarktung Ihrer Firma. Nur so bauen Sie eine starke Verhandlungsposition auf. Und wer weiss, plötzlich wird der Käufer aus dem eigenen Umfeld konkreter, bekennt Farbe und wird schliesslich trotzdem noch zum Nachfolger Ihres Unternehmens.

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