M&A Zürich: Erfolgreicher Firmenverkauf der Schulthess und Dolder AG

Die Unternehmensnachfolge ist ein fixer Bestandteil im Alltag eines KMU-Inhabers. Irgendwann wird sich jeder Inhaber mit seiner Nachfolgeregelung auseinandersetzen – spätestens allerdings dann, wenn er plant, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen. Allerdings mangelt es oft vielen Unternehmen an Nachfolgern aus den eigenen Reihen, sei es im familien- oder unternehmensinternen Umfeld.

M&A Zürich: Viele offene Nachfolgen

So stehen gemäss einer Studie von Dun & Bradstreet Schweiz zur KMU Nachfolge Schweiz im April 2022 insgesamt 93’009 Firmen vor einer offenen Nachfolge, was einer Quote von 15.1% entspricht. Dabei bewegt sich die Region Zürich mit 15.1 genau im Mittel. Dabei handelt es sich um mehr als 16’000 Schweizer KMU, deren Nachfolge noch nicht geregelt wurde und die Inhaberschaft altershalber in den nächsten Jahren in den Ruhestand treten wird. Doch trotz der hohen Anzahl an ungelösten Unternehmensnachfolgen können wir Entwarnung geben. Denn nicht nur das Angebot an gut etablierten Firmen ist hoch, sondern auch die Nachfrage nach diesen beständigen und grundsoliden Schweizer KMU ist ungebrochen und es existieren eine Vielzahl an potenziellen Käufern. Dementsprechend stellt eine firmenexterne Nachfolgeregelung (Management Buy-in) oft nicht nur eine Notlösung, sondern eine echte Alternative dar. Diese kann dem Unternehmen zu neuen Impulsen verhelfen und dabei kann sich der Betrieb weiterentwickeln und sich den gegebenenfalls veränderten Marktbedingungen anpassen.

M&A Zürich: Ein Praxisbeispiel

So erging es auch der Schulthess und Dolder AG. Dabei handelt es sich um ein traditionsreiches Ingenieurbüro aus dem Zürcher Oberland. Dieses wurde in ihrer bisherigen Firmenkonstellation im Jahr 1973 gegründet, der Ursprung der Firma reicht allerdings wesentlich weiter zurück in die Vergangenheit. Denn bereits vor über 110 Jahren wurde das Unternehmen in Wetzikon gegründet und kontinuierlich aufgebaut. Dabei ist das Ingenieurbüro mit seinen beiden unabhängigen Standorten in Wetzikon und Rüti ZH in der Region bestens verankert. Durch diese regionale Präsenz gelang es dem Betrieb, seit jeher an zahlreiche Aufträge aus der Gegend und von den Gemeinden zu kommen. Die Leitung der Schulthess und Dolder AG ruhte auf den Schultern von vier gleichberechtigten Geschäftsführern, die auch die Inhaberschaft des Unternehmens innehatten. Dabei erlangten sie die Inhaberschaft, indem sie sich im Unternehmen stetig hocharbeiteten. Dies hatte allerdings auch zur Folge, dass ein grösserer Altersunterschied der vier Inhaber bestand und sie sich in unterschiedlichen Phasen des Lebens bewegten. So kam es dann auch, dass die private Umorientierung eines Geschäftsführers zu seinem beabsichtigten Ausscheiden aus der Firma gegen Jahresende führte. Zudem stand bei einem weiteren Geschäftsführer der wohlverdiente Ruhestand bevor. Somit hatte die Hälfte der Inhaberschaft vor, das Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten zu verlassen. Dies führt zweifelsohne zu umfassenden Veränderungen auf der Führungsebene der Schulthess und Dolder AG. Die grosse Frage, die sich nun den beiden verbleibenden Geschäftsführer stellte, war: Wie geht es mit dem Betrieb weiter?

Grundsätzlich boten sich drei valable Möglichkeiten an:

  • Erstens könnte die Geschäftsführung von den beiden verbleibenden Inhabern abgedeckt werden. Diese sahen sich allerdings nicht in der Lage, sämtlichen personellen und fachlichen Anforderungen im Zweiergremium als Aktionäre und Geschäftsführer gerecht zu werden.
  • Zweitens könnten die beiden scheidenden Inhaber von internen Nachfolgern ersetzt werden. Dies war bei der Schulthess und Dolder AG aber nicht möglich, da sich kein geeigneter interner Kandidat abzeichnete, der nicht nur über die fachlichen und finanziellen Erfordernisse verfügt, sondern auch gewillt war, die Verantwortung zu übernehmen und das Unternehmen zu leiten.
  • Drittens besteht die Möglichkeit, einen externen Partner ins Boot zu holen und mit diesem zusammen das Unternehmen weiterzuführen. Es wurde allerdings entschieden, dass der neue Partner die ganze Firma übernehmen soll, die beiden Inhaber allerdings im Unternehmen verbleiben werden. Dabei sollte durch die Nachfolgeregelung mit einem schlagkräftigen Partner Kapazitäten für die Geschäftsleitung sowie das Personal geschaffen werden.

Mit professioneller Hilfe zur Nachfolgelösung

Mit diesen Herausforderungen konfrontiert, beschloss die Inhaberschaft der Schulthess und Dolder AG die Hilfe von Transaktionsspezialisten in Anspruch zu nehmen. Dabei musste in einem ersten Schritt besonders die Konstellation der Inhaberschaft auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Denn die vier Inhaber hatten zwar gemeinsam den Entschluss gefasst das Unternehmen zu übergeben, deren Ansprüche was eine «erfolgreiche» Nachfolgeregelung bedeutet, gingen allerdings auseinander. So verblieben nur zwei der Geschäftsführer nach der Transaktion langfristig im Unternehmen. Bei diesen stand vor allem der strategische Fit zwischen der Schulthess und Dolder AG sowie dem Nachfolger an der allerersten Stelle.

Business Transaction konnte mit der Erfahrung aus über 240 erfolgreichen Transaktionen schlussendlich gemeinsam mit allen Parteien ihre Wünsche auf einen gemeinsamen Nenner bringen und so das Wunschprofil des Käufers definieren. Besonderer Fokus lag darauf, dass man sich mit dem Nachfolger eine starke Partei ins Boot holen wollte, die die verbleibenden Inhaber entlasten und das Unternehmen weiterbringen kann. So bot sich ein strategischer Käufer als idealer Transaktionspartner an und dementsprechend wurde das Blindprofil sowie das ausführliche Firmenexposé erarbeitet.

Mit strategischem Weitblick in die Transaktion

Ein grosser Vorteil beim Einbezug eines professionellen Transaktionsspezialisten ist dessen umfassende Käuferdatenbank. Denn mit dieser lassen sich in der Regel innert kürzester Zeit eine Vielzahl an potenziellen Kaufinteressenten zielgruppengerecht ansprechen. Zudem ermöglicht ein Business Broker auch jederzeit die Wahrung der Vertraulichkeit. Erwartungsgemäss war die Nachfrage nach solchen soliden Ingenieurbüros wie die Schulthess und Dolder AG eines ist, sehr hoch. So konnten dann auch innert kürzester Zeit eine Vielzahl an valablen Interessenten generiert werden. Dabei stachen vor allem einige strategische Käufer hervor, die ihr Kaufinteresse ausdrückten. Denn bei diesen Unternehmen lag der Fokus der Akquisition einerseits auf den Marktanteilen, die sie dazugewinnen vermögen, sowie die lukrativen Aufträge der Gemeinden. Andererseits lässt sich durch den Kauf einer Firma auch deren gut ausgebildete Fachkräfte gewinnen, was ein weiterer entscheidender Faktor bei dieser Nachfolgeregelung war. In diesem Marktumfeld konnten dann sehr schnell mit fünf verschiedenen strategischen Käufern in die konkrete Verhandlung eingetreten werden.

Dabei wusste vor allem eine Interessentenpartei – die Geoterra Gruppe AG – auf ganzer Linie zu überzeugen. Nicht nur brachte sie bei allen Meetings sämtliche Entscheidungsträger an einen Tisch, sie vermochte auch ihre Prozesserfahrung bei Transaktionen gekonnt auszuspielen. Daraus resultierte eine sehr pragmatische und unternehmerische Herangehensweise, die sehr menschlich geprägt war – ein Umstand, der bei der Verkäuferschaft sehr gut ankam. Vor allem auch das ähnliche Werte-Setting der beiden Transaktionsparteien übte einen sehr positiven Einfluss auf die Verkäuferschaft aus. Denn die Schulthess und Dolder AG sollte als eigenständige Einheit in die Geoterra Gruppe AG integriert werden. Dies stellte vor allem für die Mitarbeitenden eine sehr angenehme Option dar, da sich für sie in einem ersten Schritt wenig verändert. Darüber hinaus reichte die Geoterra Gruppe AG ein sehr kompetitives Angebot ein und führte eine straff organisierte Due Diligence durch. Dieses Verhalten zeugte nicht nur von der hohen Motivation die Schulthess und Dolder AG zu übernehmen, sondern vereinfachte und verkürzte den Prozessschritt der Verhandlung wesentlich. Schnell wurde man sich dann auch beim Kaufvertrag handelseinig und der ganze Transaktionsprozess konnte in nur 3 Monaten mit dem gleichzeitigen Signing und Closing zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Fazit: M&A Zürich & externe Nachfolgeregelung

Wieder einmal hat sich durch den erfolgreichen Unternehmensverkauf gezeigt, dass die firmenexterne Nachfolgeregelung eine ausgezeichnete Option darstellt. Denn durch die Wahl des geeigneten Nachfolgers können die Weichen für das weitere Bestehen am Markt für ein Unternehmen gestellt werden. So konnte auch die Schulthess und Dolder AG einen starken Partner durch die Transaktion gewinnen, der die Firma weiterführt und auf ein neues Level bringen wird. Die Nachfrage nach soliden Schweizer KMU ist ungebrochen. Besonders im Bereich M&A Zürich gibt es einerseits ein grosses Angebot, das aber auch auf eine noch grössere Nachfrage stösst.

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